„Immer verbunden“ sein: 80 % der Mitarbeiter können sich auch außerhalb der Arbeitszeit nicht von der Arbeit trennen
Eine neue von Kaspersky in der Region Türkei, Naher Osten und Afrika (META) durchgeführte Studie zeigt, dass digitale Angst zu einem charakteristischen Merkmal der modernen Unternehmenskultur geworden ist, da Mitarbeiter selbst in ihrer Freizeit und im Urlaub nicht von der Arbeit abschalten können.

Forschungsergebnissen zufolge verfolgen 80 % der Arbeitnehmer in der Türkei weiterhin Geschäftsprozesse außerhalb der Arbeitszeit. Während 87 % der Befragten auf alle arbeitsbezogenen Nachrichten antworten, die sie über Instant-Messaging-Anwendungen erhalten, prüfen 81 % in ihrer Freizeit ihre geschäftlichen E-Mails. Tatsächlich geben 77 % der Mitarbeiter zu, geschäftliche E-Mails im Urlaub oder in der Freizeit zu beantworten.
Der Druck, ständig erreichbar zu sein, führt zu einem Anstieg des Stressniveaus am Arbeitsplatz. Auch arbeitsbedingte Störungen sind eine wichtige Stressquelle; Beispielsweise verspüren 45 % der Mitarbeiter große Angst, wenn sie versehentlich eine zufällige Nachricht an eine Arbeitsgruppe senden. Andererseits wird nicht jeder digitale Fehler als gleich kritisch wahrgenommen: 33 % der Befragten sehen das Versenden einer unvollständigen E-Mail gelassener; Dies beweist, dass einige Fehler als weniger „schädlich“ angesehen werden als andere.
Die Verwischung der Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben und die Verbreitung von Instant-Communication-Tools verstärken bei Mitarbeitern das Gefühl der ständigen Überwachung und die Angst vor digitalen Fehlern. 37 % der Teilnehmer geben an, dass die Möglichkeit, von ihren Vorgesetzten erwischt zu werden, während sie Zeit in den sozialen Medien verbringen, anstatt am Arbeitsplatz zu arbeiten, ihnen äußerst unangenehm ist und ihnen sogar Angst macht. Diese „immer verbundene“ Kultur hat das Potenzial, das Wohlbefinden der Mitarbeiter langfristig zu beeinträchtigen, das Burnout-Risiko zu erhöhen und die Gesamtproduktivität zu verringern.
Kasperskys technischer Experte Brandon Muller kommentiert:„Digitale Angst beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeiter, sondern birgt auch Cybersicherheitsrisiken für Unternehmen. Da Einzelpersonen den Druck verspüren, sofort auf Nachrichten und E-Mails zu reagieren, sind sie impulsiver, ohne Links, Anhänge oder Absenderidentitäten sorgfältig zu überprüfen.“ Diese voreilige Haltung macht Mitarbeiter viel anfälliger für Phishing-Angriffe und andere Betrügereien mithilfe von Social-Engineering-Techniken Dringlichkeit mit Vorsicht: Cyberkriminelle üben oft Druck und Angst aus, bevor sie antworten. Um Cybersicherheitsrisiken, die sich aus der digitalen Angst der Mitarbeiter ergeben, zu reduzieren, können Institutionen regelmäßige Cybersicherheitsschulungen anbieten, die es dem Personal ermöglichen, Bedrohungen zu erkennen und richtig zu reagieren Auch unter Stress ist der Einsatz starker Cybersicherheitslösungen von entscheidender Bedeutung, um die Auswirkungen menschlicher Fehler zu minimieren. Darüber hinaus tragen E-Mail-Server-Sicherheitslösungen mit Anti-Phishing-Funktionen, wie Kaspersky Security for Mail Server, zu den herausragenden Lösungen in diesem Bereich bei.
Sigortada Bugün'un gündem editörü. Sigorta sektörünü doğrudan etkileyen güncel gelişmeleri, piyasa haberlerini ve sektör dinamiklerini takip ederek okuyucularına aktarıyor.
All articles →Kommentare (0)
Melden Sie sich an, um zu kommentieren
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!
Related Articles

Warum sind Beziehungen in der Moderne von kurzer Dauer?

Die Geschäftswelt verändert sich durch die Wirkung von künstlicher Intelligenz und flexiblem Arbeiten

Neue Ära in der Berichterstattung von Anadolu Sigorta

JETZT GEWINNT DER, DER DAS VERTRAUTE FINDT: DIE ÄRA DER „VISITENKARTEN-ÖKONOMIE“ IN DER GESCHÄFTSWELT

Künstliche Intelligenz erzeugt einen Multiplikatoreffekt bei Cyberangriffen

