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📅Mittwoch, 5. August 2026
Kunst & Kultur

„Intersecting Worlds: Ambassadors and Painters“ begrüßt Besucher mit einem neuen Gesicht

„Intersecting Worlds: Ambassadors and Painters“, eine der Sammlungsausstellungen des Pera-Museums, begrüßt die Besucher erneut mit einem aktualisierten Gesicht. Der Schwerpunkt der Änderungen in der Auswahl liegt auf Casper Faassens sechsteiliger zeitgenössischer Kunstinstallation mit dem Titel Recompilation, die Alejandro Almanza Peredas Fear of the Void ersetzte.

Berke Toksan30 Mart 20262 min readupdated: 4 Nisan 2026108 Aufrufe
„Intersecting Worlds: Ambassadors and Painters“ begrüßt Besucher mit einem neuen Gesicht

Intersecting Worlds: Ambassadors and Painters, eine der Sammlungsausstellungen des Pera Museums, begrüßt Besucher erneut mit einem aktualisierten Gesicht. Der Schwerpunkt der Änderungen in der Auswahl liegt auf Casper Faassens sechsteiliger zeitgenössischer Kunstinstallation mit dem Titel Recompilation, die Alejandro Almanza Peredas Fear of the Void ersetzte. Die Ausstellung heißt auch Kunstliebhaber willkommen, indem sie mit zwei Aquarellen von Louis-François Cassas und dem Werk „Conversation“ der Vanmour-Schule bereichert wird.

Aus den Sammlungsausstellungen des Pera-Museums der Suna- und İnan-Kıraç-StiftungIntersecting Worlds: Ambassadors and Painters empfängt Besucher mit seinem erneuerten Gesicht. Die Ausstellung konzentriert sich auf die diplomatischen, kulturellen und künstlerischen Interaktionen zwischen dem Osmanischen Reich und Europa und erhält durch die neue Anordnung eine Struktur, die ihre Erzählung erweitert und neue Ebenen gewinnt.

Die aktuelle Kunstinstallation Recompilation ist in der Ausstellung

Die auffälligste Veränderung in der Ausstellung ist Alejandro Almanza, der im Rahmen der 15. Istanbul Biennale zum ersten Mal mit Besuchern zusammentraf. Peredas „Fear of the Void“ wurde durch die „Recompilation“-Reihe von „Casper Faassen“ ersetzt. 

Fear of the Void, das seit 2017 ausgestellt wird, etablierte eine starke Bildsprache, die die Spannung zwischen Konstruktion und Zerstörung sichtbar machte. FaassensRecompilation-Serie, bestehend aus sechs Werken, schlägt eine neue Lesart vor, die auf der Zirkulation und Vertreibung von Kulturgütern basiert.

Eine neue Ebene zu Vertreibung und Erinnerung

Faassen zeichnet die Funde nach, die im Laufe der Geschichte aus verschiedenen Regionen gesammelt und vertrieben wurden; entwickelt eine Sichtweise, die diese Bewegung umkehrt. Die visuelle Sprache, die er mit geschichteten und durchscheinenden Oberflächen schafft, lässt die Bilder eher schweben als fixiert; Damit erweitert es den historischen Rahmen der Ausstellung um ein aktuelles Diskussionsfeld durch Konzepte wie Erinnerung, Verlust und Zugehörigkeit. Diese neue Ebene ermöglicht es Intersecting Worlds, mehr zu sein als nur eine Ausstellung, die die Vergangenheit darstellt; Es bringt die Ansichten von Vergangenheit und Gegenwart auf einer Ebene zusammen.

Drei Werke aus der Sammlung treffen die Besucher wieder.

Mit ihrem aktualisierten Gesicht wird die Ausstellung um Werke bereichert, die schon lange nicht mehr in der Auswahl enthalten waren. Seine Aquarelle mit dem Titel „Blick auf die Moschee“ reflektieren die Beobachtungen des französischen Künstlers Louis-François Cassas in Istanbul und verschiedenen Regionen, der Akropolis von Athen und dem OlympZeustempel und dem Sultanahmet vom Kap Kadıköy und zeigen, wie Reisen, Erkundung und visuelle Aufzeichnung Praktiken wurden im 18. und 19. Jahrhundert miteinander verflochten und schufen in Zusammenarbeit mit Faassens InstallationRecompilation eine tiefere Bedeutungsebene.

In der Ausstellung ist Vanmour enthalten. Das von der Schule signierte Werk mit dem Titel Sohbet konzentriert sich auf Produktionen, die sich aus westlicher Perspektive mit dem täglichen Leben und den gesellschaftlichen Szenen Istanbuls befassen. Diese Werke gehören zu den wichtigen Beispielen, die die kulturellen Übertragungsstile dieser Zeit und die Etablierung des östlichen Bildes in Europa sichtbar machen. 

Auswahl erweitern, Erzählung vertiefen

Intersecting Worlds: Ambassadors and Painters thematisiert mit seinem neuen Gesicht die vielschichtigen Begegnungen zwischen den Osmanen und Europa aus einer breiteren Perspektive. Dieses Gebäude, in dem die Themen Diplomatie, Kunst und kulturelles Erbe miteinander verflochten sind, bietet eine tiefergehende Lektüre mit den wieder ans Licht gekommenen Werken.

Das Pera-Museum kann dienstags bis samstags von 10.00 bis 19.00 Uhr und sonntags von 12.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden.Alle Besucher können das Museum freitags im Rahmen des „Langen Freitags“ zwischen 18.00 und 22.00 Uhr kostenfrei besuchen, alle Studierenden können das Museum mittwochs im Rahmen des „Jungen Mittwochs“ kostenfrei besuchen.


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Author

Berke Toksan

Sigortada Bugün'un kültür-sanat editörü. Sigorta sektörünün sosyal ve kültürel boyutunu ele alarak kurumsal sosyal sorumluluk projelerini, sektör etkinliklerini ve insan odaklı hikayeleri aktarıyor.

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